Gefahren auf dem Spielplatz

(Spielplätze sind Lieblingsplätze für Kinder und Großeltern. Aber manche in die Jahre gekommene Anlagen bergen Gefahren. Foto: Aktion Spielplatz)
Wohin mit den Enkeln? Auf den Spielplatz, natürlich. Hier finden Kinder Spielgefährten und für Großeltern gibt es eine Bank zum Ausruhen.
Aber nicht immer sind Spielplätze sichere Orte. Insbesondere alte, verwahrloste Anlagen können tückisch sein. Der schmutzige Sand im Buddelkasten und die Glasscherben, Zigarettenkippen oder Hundehaufen auf dem Rasen sind dabei noch das kleinste Übel. Was Erwachsenen eher harmlos erscheint, erweist sich u.U. für Kinder als lebensgefährlich.
Auf folgende Gefahrenquellen sollten Großeltern achten:
- mangelnde Abgrenzung des Spielplatzes vor stark befahrenen Straßen (z.B. durch Zaun, Drehkreuz, Durchlaufsicherung)
- Zäune mit Spitzen oder scharfen Kanten
- Zäune, die zum Klettern einladen
- nicht im Boden verankerte kipplige Sitzgelegenheiten
- lose Banklehnen
- rostiges Metallspielgerät
- aufgebogene Kettenglieder von Schaukeln
- Nägel, Schrauben und Muttern, die aus Holz- oder Metallkonstruktionen heraus ragen
- morsches Holz (bes. an Leitern)
- Rutschen, die mehr als 35 cm über dem Boden enden
- Rutschen mit Spalten und Rissen in der Rutschfläche, in denen sich Kleidungsstücke verfangen können
- Wippen ohne Endanschlag-Dämpfung
Wichtig: Setzen Sie Kindern auf dem Spielplatz immer die Fahrradhelme ab und nehmen Sie Schlüsselbund bzw. Halsketten in Gewahrsam. Unfallkassen warnen davor, dass Kinder damit hängenbleiben und sich stragulieren. Auch mit Kapuzen und Kordeln kann das passieren.
Übrigens... Der 10. Juni ist der Tag der Kindersicherheit
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