Sophie Freud
Enkelin Sophie schrieb 2006 als alte Frau einen imaginären Brief an ihren längst gestorbenen Großvater Sigmund Freud: »Liebster Großvater, dass ich Dein Enkelkind bin, hat mein Leben gestempelt. Du warst eine gütige und schützende, aber auch distanzierte Anwesenheit in meinen jungen Jahren. Meine frühe Identität als Prinzessin hat mir in schwierigen Zeiten geholfen, standfest zu bleiben."
Freuds Schwiegertochter Ernestine (Esti), die Mutter Sophies und in den Augen Freuds wie ihrer eigenen Kinder eine Nervensäge, kommt in ihrer (unveröffentlichten) Autobiografie zu dem Schluss, dass zwar alle Mitglieder des Hauses Freud »Schweine« seien, besonders ihr eigener Mann Martin, mit einer Ausnahme aber: der Alte, Sigmund Freud.
Lesetipp: Sophie Freud berichtet über ihre Kindheit: "Im Schatten der Familie Freud


