Paul Maar

Der Kinderbuchautor und Sams-Erfinder erlebte nach dem frühen Tod der Mutter erst durch seinen Stief Großvater, einen erzählfreudigen Gastwirt, liebevolle Zuneigung und Akzeptanz.

Paul Maar berichtet: „Ich war als Kind durch den sehr frühen Tod meiner Mutter und den sehr autoritären Vater fast autistisch, habe nichts an mich herangelassen. Wähend Vater dann im Krieg war, habe ich mit meiner zweiten Mutter fünf Jahre bei meinem Großvater gelebt. Das war meine glücklichste Zeit überhaupt. Er war ein ganz runder Mensch, ungeheuer gemütlich und liebevoll. Er hat mich so akzeptiert wie ich war (Brillenträger mit gebeugtem Rücken, immer lesend, während der Vater einen „Sportlerjungen“ wollte d.Red.), er hat mich langsam aufgetaut. Ich könnte fast sagen, dass er mich aus meinem Gefängnis befreit hat.

Quelle: Gespräch mit Dirk Nayhauß

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Veröffentlicht am 11. Januar 2010. (238 Tage alt) in Prominente
 

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