Danke, Oma!

Oma mit dem grünen Daumen hilft im Garten. (Kinderzeichnung aus Berlin)
"Danke, Oma" heißt der Bericht des Magazins „Stern“ über eine Umfrage unter 1000 Großeltern im Dezember 2009.
Sie alle wurden gefragt, ob und wie sie ihre erwachsenen Kinder und Enkel unterstützen. Die Antworten zeugen von einer weit verbreiteten Großzügigkeit.
Die Hilfe der Alten umfasst
- tatkräftige Hilfe (30 Prozent)
- finanzielle Zuschüsse (20 Prozent)
- beides (47 Prozent!)
Omas und Opas erledigen kleinere Dienstleistungen im Haushalt, bieten Babysitting, Geldgeschenke oder kostenloses Wohnrecht im Elternhaus. Die Höhe der Geldgeschenke liegt bei einem Drittel der „zahlenden“ Großeltern bei über 2000 Euro jährlich. Nur 15 Prozent geben weniger als 500 Euro. Allein die Weihnachtsgeschenke von Großeltern haben einen Wert von 200 bis 500 Euro.
Sogar Großeltern, die selbst nur ein kleines Haushalts-Einkommen haben (unter 1000 Euro netto im Monat), helfen ihren Nachkommen freiwillig und gern. Dann aber meist mit Nicht-Materiellem.
In der Krise erwies sich die Familie als der verlässlichste Rückhalt der Deutschen. Die „Wohlstandsgeneration“ der 60iger Jahre, die in der Jugend schwere Zeiten durchlebte, teilt mit vollen Händen aus. Die Überschrift „Danke!“ ist demnach mehr als berechtigt.
Quelle: Stern Nr. 53, 12/09 Mehr zur Studie


