Mitbringsel für den Enkel-Besuch

Aufnäher kommen bei Kindern unter 4 Jahren gut an. Kann Oma auch gleich "anbauen", am liebsten auf ein Loch in der Hose. Vorsicht mit allzu kindlichen Motiven, lieber bißchen Glitzer und Gruselkram. (Foto: U.a.)
"Hast du mir was mitgebracht?", fragen Kinder unweigerlich, wenn Oma und Opa auftauchen. Sie erwarten aber meistens keine großen Geschenke. Sondern nur eine kleine Aufmerksamkeit.
Was ist eigentlich ein gutes "Mitbringsel"?
- es ist klein (große Sachen gehen Eltern ziemlich auf die Nerven!)
- es ist nichts Süßes (wollen moderne Mütter nicht!)
- es macht keinen Lärm (bzw. wenig, oder jedenfalls nicht dauerd)
- es ist eine echte Überraschung
- es hat wenig oder nichts gekostet
- es weckt Neugier
- es lässt sich gleich was damit anfangen
- es kann ggf. doppelt angeschafft werden, für Geschwister
Diese Mitbringel sind bewährte Volltreffer, vielleicht auch bei Ihren Enkeln:
- Kleinkram aus dem Kurzwarenladen (Aufnäher, Aufbügler, Bommeln, Reißverschluss-Anhänger, sog. Zipper-Schmuck)
- eine ungewöhnliche oder besonders schöne Frucht, z.B. Litchi
- Tinti-Badefarben
- Edding Schminkstift
- ein Stift, der golden malt, z.B. auf schwarzem Papier
- Haarschmuck (kleine Spange, Schleife, Zopfhalter)
- leuchtender Haarreifen mit Knicklichtern
- Tattoo-Ärmel
- Fingerpuppe (die natürlich Nachfolger auf den Plan ruft), gern auch selbst gemacht
- besondere Zahnbürste, z.B. eine, die vibriert
- div. Anhänger, z.B. für Rucksack, Anorack, Sportbeutel
- Strickliesel mit etwas Wolle
- Stanz-Set, passend zur Jahreszeit
- Nostalgisch: die guten alten Holzkreisel mit Peitsche. Ihr Wert besteht u.U. vor allem darin, dass Opa sich beim Vorführen lächerlich macht.
- Sticker
- Namens-Aufkleber
- Jojo
- Straßenmalkreide
- Malbuch
- Seifenblasen zum Anfassen
- Teleskopgabel, Pupskissen, Lachsack aus dem Scherzartikelversand. Sorry, Eltern, aber einmal muß es sein
- Anziehpuppe, z.B. als Magnet-Version
- auf den letzten Drücker: Kinderzeitschrift von der Tankstelle
Mitbringsel ganz ohne Geld:
- Fundstücke: z.B. besonders schön gefärbte oder geformte Blätter, in einem Buch aufbewahrt. Diese lassen sich, auf einen Zeichenkarton gelegt nachzeichnen und ausmalen. Oder mit Farbe bestreichen und abpausen.
- Anziehpuppen-Bastelbögen zum Selber-Ausmalen nach aus dem Computer ausgedruckten Vorlagen
- Malvorlagen von dasmalbuch.de
- etwas "Pflanzliches", etwa ein große Bohne, die auf feuchter Watte in einem Glasgefäß schnell keimt. Oder Gartenkresse, in Herzform ausgestreut und später essbar. Oder ein Ableger von Omas Lieblingspflanze, der rasch bewurzelt.
- ein geheimnisvoller Briefumschlag in dem ein von Hand abgeschriebenes Rätsel, ein Gedicht oder Witz steckt (bei einem Mal bleibt's garantiert nicht!) Gut funktionieren auch "Zaubersprüche", z.B. dieser: "Hokus-Pokus, heute wirst du deine Schuhe putzen."
- Etwas "Tierisches", z.B. tote Käfer - zum Angucken mit der Lupe, ein Marienkäfer in einer Schachtel mit Gras, den man dann vorsichtig wieder frei lässt.
- ein "SOS": Bitten sie das Kind um Hilfe. Bringen Sie etwas mit, das geschickte kleine Hände für Sie reparieren können, z.B. eine Kette, die neu aufgefädelt werden muss. Das Kind wird sehr stolz sein, wenn es helfen konnte
- Ein Foto von Oma oder Opa im Alter des Kindes, zu dem man eine Geschichte zu erzählen hat und mit dem man Ähnlichkeiten entdecken kann
- eine Gabe für die "Kostümkiste", z.B. einen alten Filzhut, der mit Bändern, Federn oder Schleiern geschmückt werden kann, Strumpf für die "Bankräuber-Räuber-Strumpfmaske"
- kleine Münzen aus einem Nicht-Euro-Land als Spielgeld


