Kumihimo. Strickliesel war gestern

Nur ein popeliger kleiner Anfang als Muster im Kurzwarenladen. Was sonst noch geht, ist viel, viel schöner. (Foto: U.A.)
Normalerweise bringen Großmütter ihren Enkelkinder das Stricken, Sticken und Häkeln bei, wenn sie es selbst noch können. Jetzt kann man mal eine Handarbeit gemeinsam lernen: Kumihimo, Flechten auf japanisch, eine in Deutschland erst vor kurzem ausgebrochene "Epidemie". In gut bestückten Bastel-, "Kreativ"- oder Kurzwarenläden gibt es dafür aber bereits Zubehör und Anleitung.
(Das ist ein Starter-Set... Vorsicht! Wer einmal anfängt, will es immer wieder.)
Es erinnert ein wenig an Strickliesel-Stricken. Aber die Vielfalt an Mustern und verwendbaren Materialien ist weitaus größer. Alles geht:
Seide, Satin, Bast, Alcantarabänder, Leder, Häkelgarne, Sticktwist, Baumwolle, Pfeifenputzer, Silberdraht (!), wahrscheinlich auch Gräser oder Haar.
Und man kann es überall machen: Unterwegs, krank im Bett, während lästiger Wartezeiten auf dem Bahnhof oder bei Behörden. Schönes Hobby mit Suchtpotezial, auch für Oma selbst. Sogar Jungs sind sich dafür nicht zu schade, schließlich dienten solche Bänder u.a. Verschlüsse der Gewänder von Samurais.



