Enkels Windel rettet Omas Blumen

Der kleine Rhipsalis-Ableger hat eine 14-tägige Abwesenheit mit Mühe überstanden. Auf einer in Wasser getränkten Windel wäre er weitaus besser gediehen. (Foto: A.Thomas)
Was den Popo Ihres Enkelkindes vor Nässe schützt, kann Ihre Zimmerpflanzen über einen Urlaub retten: Das Mikrogranulat in Babywindeln.
Man kann die Kügelchen, die normalerweise Urin binden, zum Wasserspender umfunktionieren, falls sich während des Urlaubs kein Nachbar zum Blumengießen findet. So geht es: Topfpflanzen einfach auf wasserdurchtränkte Windeln setzen, z.B. in einer größeren Schüssel. Oder auch im Übertopf, wenn man die Windel passend zuschneidet. Topfpflanzen ziehen nach Bedarf Feuchtigkeit aus ihnen. Der "Vorrat" reicht ziemlich lange. Immerhin speichert eine einzige Windel ca. 400 ml Wasser, - und bleibt dabei an der Oberfläche trocken. Die Gefahr, dass Pflanzen durch "prophylaktisches Gießen" einen Nässestau erleiden und/oder schimmeln, ist somit gebannt.


