Niki Lauda
Von seinem Großvater Hans wurden ihm Härte und eine gewisse Gefühlskälte in die Wiege gelegt, glaubt der dreimalige Formel-1-Weltmeister.
Niki Lauda (60) über seinen Großvater Hans Lauda: „Er ist mir vor allem als Tyrann in Erinnerung. Ein beinharter Familiendespot, der uns in jedem Jahr am 25. Dezember zum Weihnachtsessen in das Wiener Hotel Imperial einlud. Wenn wir nicht parierten, sind mein Bruder und ich gleich rausgeflogen. Durch diese Aversion gegen den alten Lauda wurde ich kleines Seicherl (dt.: Weichei) schon stark beeinflusst. Ich wollte mich gegen ihn durchsetzen. Diese Aggression sorgte dafür, dass ich mehr zu tun bereit war, um meinen Mann zu stehen. Mehr als andere. Ich kann ihm dankbar sein. Die Härte habe ich von ihm. Er hat dafür gesorgt, dass ich nur noch ein kleines Weichei bin, vielleicht auch keines mehr.“
(Quelle: Zeit Magazin Nr. 25, 10.6.2009)


