Pippo, die erste Zeitschrift für Leser in Windeln

Pippocover
Die kleine Zeitung kommt einmal im Monat. Genau richtig, um bei Oma und Opa bereit zu liegen, wenn das Enkelkind zu Besuch kommt. Es wird sich auf die regelmäßige Vorlesestunde freuen.

Wer „Pippos“ wegschmeißt, kriegt garantiert Ärger. Denn Kinder werden diese kleine Zeitung nicht mehr hergeben wollen. Genau wie Lieblingsbücher, die für sie auch nach dem zehnten und zwanzigsten Mal Angucken nicht langweilig sind.

Im April 2009 brachte der Sailer Verlag das erste Mitmach- und Vorleseheft für 1- bis 3-Jährige heraus. Auf Seite 1 in Nummer 1 hockt, passend zu Ostern, ein brauner Hase Nase an Nase mit dem Haupthelden Pippo im Stroh.

Pippo ist ein Stoff-Affe, der allerlei Abenteuer erlebt. Davon berichtet jeweils eine mehrseitige "Fotoreportage". Wer weiterblättert, findet Bastelideen, ein ausklappbares Wimmelbild und – auf dünnerem Papier als Einlage zum Herausnehmen -„Pippo für Eltern“ . Der Erwachsenenteil bringt Texte und Fotos über das Leben mit kleinen Kindern, Wissenswertes über Erziehung und Förderung, sowie echte Rezepte. In Nr. 1 ist es süßes (?!) Spiegelei.

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(Verblüfft stellten wir fest, dass wir den Großvater von Pippo seit 20 Jahren im Haus haben. Es handelt sich um einen unrasierten Hippie namens Affi. Hier spielt Affi mit Max. Foto: A.Thomas)

Für das Magazin „Pippo“ schreiben, zeichnen und gestalten Könner mit großer Sorgfalt und Kenntnis kindlicher Vorlieben. Die Pädagogen, die das Konzept entwickelten, wollen Kinder behutsam „anfüttern“, damit sie auf den Geschmack kommen und später weiter lesen. Das funktioniert am besten, wenn es Spaß macht. Deshalb ist auch der kleine Bär, der in jedem Heft neue Wörter einführt, als eine Art Entdeckungsreisender angelegt.

Was Großeltern an Pippo gefällt:

  • dass keine Werbung drin ist
  • das stabile, wischfeste Papier
  • die Farben, die bunt, aber nicht grell sind
  • das „Register“, mit dem sich die gewünschte Geschichte ohne langes Suchen aufschlagen lässt
  • dass etwas zum Basteln dabei ist
  • überhaupt die Idee, regelmäßig mit einem Kind etwas zu Vertrautes zu Lesen aus dem Briefkasten holen zu können
  • dass die Kinder bestimmt auf die nächsten Abenteuer des Affen gespannt sind und er zum vertrauten "Helden" wird

Was (manchen) Großeltern nicht gefällt:

  • dieser Großvater als Schmetterling:

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(Opa Schmetterling im Heft 1 hat, figurtechnisch, eigentlich das Zeug zu einem echten Brummer)

Also wirklich! Der Kerl trägt auch noch ein Spitzenkrägelchen! Gerade rückt die AC&DC- Generation der ersten Stunde in den Opa-Stand auf. Die tut sich beim Vorlesen etwas schwer mit einem übergewichtigen Plüsch-Falter als Identifikationsfigur. Fliegen ist zwar toll, erinnert an die Zeit, da man noch rauchte... Und vielleicht ist man ja dick geworden, aber doch nicht soooo ...Also, wenn Opa schon ein Insekt sein soll, dann doch bitte eines mit Stachel!

Das Einführungs-Abo für "Pippo" kostet 15,60 Euro für sechs Hefte. Sie kommen mit einer kostenlosen Pippo-Plüschfigur als nettem Extra ins Haus.

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Tipps zum richtigen Lesen mit Kleinkindern

Veröffentlicht am 30. April 2009. (1114 Tage alt) in Ratgeber
 

„Stimmts, Opa“, sagte Anton gestern dicht an meinem Ohr, „das Leben ist ungerecht.“ „Und gefährlich, Alter!“, ranzte ich ihn wütend an. Der Kerl hatte mich aus dem schönsten Schlummer geschreckt.

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kussmann