Werteerziehung: Weniger ist mehr

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"Gemeinsame Mahlzeiten mit der ganzen Familie sind etwas sehr Schönes", sagt Oma immer. Was denkt sich wohl das Kind... (Zeichnung: Riegenring)

Nach der «Brücken-Hypothese» von François Höpflinger, Professor am Soziologischen Institut der Universität Zürich und am Universitären Institut «Alter und Generationen» (INAG) in Sion, bilden Grosseltern für die jungen Enkel eine Verbindung in eine noch unbekannte Welt: Sie sind vertraute Personen, verhalten sich aber anders als die Eltern.

Die bisherige Forschung hat gezeigt, dass Wertorientierungen der älteren Generation umso weniger übernommen werden, je mehr die Grosseltern gezielt ihre Enkel beeinflussen wollen. Kinder sind gute Beobachter und erkennen selbst, was uns Erwachsenen im Innersten wichtig ist und was nur leere Sprüche sind. Auf Belehrungen kann man also getrost verzichten.

So lebt es sich auch leichter.

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Veröffentlicht am 19. Juli 2009. (1037 Tage alt) in Wussten Sie schon
 

„Stimmts, Opa“, sagte Anton gestern dicht an meinem Ohr, „das Leben ist ungerecht.“ „Und gefährlich, Alter!“, ranzte ich ihn wütend an. Der Kerl hatte mich aus dem schönsten Schlummer geschreckt.

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kussmann