Briefe für Emily

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Meist bleiben Menschen nach ihrem Tod bei den Hinterbliebenen so in Erinnerung, wie sie zuletzt waren. Der 82-jährige Harry will bei seiner Enkelin Emily einen anderen Eindruck hinterlassen als den eines mürrischen verwirrten Alten, der an Alzheimer leidet. Deshalb schreibt er ihr in seinen lichten Momenten Briefe. Aus ihnen gewinnt nicht nur Emily, sondern die gesamte Familie einen völlig anderen Eindruck von Harry. Sie lernen ihn als draufgängerischen einfallsreichen jungen Mann kennen, der für seine große Liebe und die Familie alles gibt. Und sie bekommen Ratschläge, die sie für ihr eigenes Leben gut gebrauchen können.

Mitunter geraten die Geschichten etwas märchenhaft und belehrend. Aber die Idee, den Enkeln sein Leben zu erzählen, ist gut und vielleicht nachahmenswert. Wenn die Geschichten dann noch in Rätsel eingepackt sind wie bei Harry, haben sie sogar eine Chance, von den Kids gelesen zu werden.

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Veröffentlicht am 19. Juni 2008. (1429 Tage alt) in Buchtipps
 

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kussmann