Sommer war es

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So schmeckte der Sommer. Kindheitsgeschichten aus einer dänischen Großfamilie.

"Sommer war es" ist die Geschichte der fünfjährigen „Zwetsche“ aus Kopenhagen, die in den Sechzigern den Sommer auf dem Hof ihrer Großeltern verbringt, auf dem auch ihre erwachsenen Onkel leben. Der unspektakuläre Alltag auf dem Land wird für das phantasievolle Mädchen zu einem großen Abenteuer.

Bedingungslos ist die Liebe zu den Großeltern, die ohne großes Aufhebens ihre Enkelin in das Hofleben einbeziehen und ihr viel Freiheit lassen. Besonders genießt sie jedoch die Einkaufsfahrten mit der Großmutter in die nächste Stadt, die Besuche beim Kaffeehändler Hassing, beim Kaufmann Brammer und der Parfümerie Gracilette.

Der Großvater wird der Kleinen manchmal unheimlich, weil er streng und ein wenig polterig ist. Aber sie kann mit ihm wie mit kaum jemand anderem über das Leben sprechen. „Es kommt bestimmt daher, dass wir von gleichen Geschlecht abstammen … er und ich … dass er manchmal auf Fragen antwortet, die ich nicht gestellt habe und dass wir die gleichen Gedanken haben.“

Die Autorin erzählt aus der Sicht des Kindes. Dadurch erscheint manches skurril, überraschend, in einem ungewohnten Blickwinkel. Etwa so, wie sich ein Sommer mit Oma, Opa, Onkeln und Tanten in der Kindheit anfühlte.

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Veröffentlicht am 28. April 2008. (1481 Tage alt) in Buchtipps
 

„Stimmts, Opa“, sagte Anton gestern dicht an meinem Ohr, „das Leben ist ungerecht.“ „Und gefährlich, Alter!“, ranzte ich ihn wütend an. Der Kerl hatte mich aus dem schönsten Schlummer geschreckt.

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kussmann