Japan: Kein altes Eisen - Senioren sind geschätzte Kollegen
Was für deutsche Arbeitnehmer (noch) unmöglich scheint, ist in Japan längst Realität. Dort sind 20 Prozent der Arbeitnehmer, die das Rentenalter erreicht haben, weiterhin berufstätig. Nicht wenige werden sogar von ihren alten Arbeitgebern aus dem Ruhestand zurückgeholt. Das schreibt die Financial Times Deutschland. Ob bei Nishijimax, Nippon IBM oder Toyota - die Zahl der grauen Eminenzen in den japanischen Unternehmen ist groß.
In keinem anderen Industrieland ist der demografische Wandel so gravierend wie in Japan. Bis 2011 werden zehn Millionen japanische Arbeitnehmer in Rente gehen - die Babyboom-Generation der zwischen 1947 und 1951 Geborenen. Das sind knapp zehn Prozent der Erwerbstätigen.
Wachgerüttelt von dem "Jahr-2007-Problem" - benannt nach dem Jahr, in dem die ersten Babyboomer in Rente gingen - hat die Regierung die betriebliche Altersgrenze bereits sukzessive von 60 auf 65 Jahre angehoben. Allein deshalb arbeiten heute schon viele Japaner länger.
Lesen Sie, wie Japans Pensionäre mit der lebenslangen Arbeit zurecht kommen.


