Eric Clapton

21hdvws3uel
Titel der Autobiografie, sh. unten.

Eric Claptons vermeintliche Eltern sind in Wahrheit seine Großeltern. Die Mutter, nach Kanada entschwunden, sieht der Sohn erstmals mit neun Jahren. Er will die Fremde Mummy nennen. Sie weist ihn ab: Er möge die Großeltern weiterhin als Mum und Dad ansprechen. »In diesem Augenblick fühlte ich mich komplett zurückgewiesen.«

Wer mag, kann hier den Schlüssel zu Eric Claptons Bindungsangst finden, zu seinen desaströsen Frauengeschichten und der Sucht nach Asyl im Alkohol. Interessanter ist Claptons Schilderung der englischen Nachkriegsprovinz. Er wuchs auf in Ripley, einem Dorf südwestlich von London; der Groß-Vater war Maurer.

(Christoph Dieckmann in einer Rezension der Autobiografie Claptons auf zeit.de)

Das Buch anschauen und bestellen

Veröffentlicht am 17. Januar 2008. (1583 Tage alt) in Prominente
 

„Stimmts, Opa“, sagte Anton gestern dicht an meinem Ohr, „das Leben ist ungerecht.“ „Und gefährlich, Alter!“, ranzte ich ihn wütend an. Der Kerl hatte mich aus dem schönsten Schlummer geschreckt.

weiter

kussmann