Stil mit Gefühl – Kleider, die zur Seele passen

Zwei Freundinnen schreiben ein Buch darüber, wie man es schafft, gut gekleidet zu sein. Die eine ist blond, klein, pummelig und eher ein Modetollpatsch, die andere dunkel, schlank und gnadenlos elegant.
Heraus kam ein Buch, das der „Normalfrau“ tatsächlich hilft, jeden Tag etwas anzuhaben, mit dem sie passend und gut aussieht und sich wohl fühlt. Und das ohne große (nerven- und zeitraubende!) Qualen vor dem Kleiderschrank.
Ein paar Erkenntnisse daraus:
Wer vorwiegend Oberteile kauft, kann sein „Unterteil“ nicht leiden und hat irgendwann keinen passenden Rock bzw. keine passende Hose mehr. Also lieber etwas Gutes für die „Problemzone“ anschaffen und nicht immer wieder eine neue Bluse.
Es gibt Gesetze des guten Geschmacks. Es sind nur drei: Angemessenheit, Unterstatement, Wohlbefinden.
Persönlicher Stil ist untrennbar verbunden mit Selbstsicherheit. Wer z.B. Angst hat, zu alt auszusehen und deshalb in der Teenager-Abteilung shoppt, sieht durch den Kontrast nur älter aus. Wer sich fürchtet, zu sehr aufzufallen, hat die Mauerblümchen-Krankheit. (Wer auf einem beigen Sofa unsichtbar wird, hat sie!)
Man kann scheußliche Fotos und Videoaufnahmen von sich selbst nutzen, um ein Problem zu lösen. Also, nicht gleich wegschmeißen. Erst mal genau hingucken!
Modebilder sind nur sinnliche und spirituelle Muster, nichts zum Imitieren.
Und so weiter. Lesen Sie selbst. Es macht großen Spaß. Betrachten Sie die beiden Autorinnen als wohlmeinende Freundinnen, auch wenn sie Sie zwingen, Ihren Kleiderschrank auszumisten. Sie haben es verdient.
U.A.
Olivia Goldsmith; Amy Fine Collins, „Stil mit Gefühl“, rororo Sachbuch, ISBN 3-499-60772-7


