Sicherheit: Tipps für den Einkauf im Internet

Nach dem Fall des Ladenschlussgesetzes öffnen jetzt viele Geschäfte länger. Das freut die Kunden besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit. Aber rund um die Uhr hat kaum ein Laden geöffnet. Das ist nur im Internet möglich.

Für viele Leute ist der Einkauf am Computer zu einer Alternative zum Shoppen in der realen Welt geworden. Nicht nur weil sie zu bequem sind, in die Stadt oder in ein Einkaufszentrum auf der grünen Wiese zu fahren. Im Internet lassen sich die Angebote leichter vergleichen und so findet sich dort auch manches Schnäppchen

Bevor es allerdings losgeht, sollten sich Kunden informieren, wie sie sich beim Einkauf im Netz vor bösen Überraschungen schützen können. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt Tipps, was beim Online-Kauf zu beachten ist.

Bezahlung: Die herkömmlichen Zahlungsmethoden wie Überweisungen, Lastschriftabbuchungen und Zahlungen per Nachnahme sind auch im Internet weit verbreitet. Dabei sind Besonderheiten zu beachten: So ist bei der Zahlung mit Kreditkarte oder EC-Karte unbedingt darauf zu achten, dass der Online-Shop mit zeitgemäßen Verschlüsselungstechniken arbeitet. Es gibt es aber mittlerweile auch eine ganze Reihe weiterer eigens für den Online-Kauf entwickelte Zahlungsmethoden. Prepaid-Karten für den Internet-Einkauf etwa funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie Telefonwertkarten. Der Kunde rubbelt zunächst einen PIN-Code auf einer Wertkarte frei. Über die Internetseite des Kartenanbieters kann er dann mit dem PIN auf sein Guthaben zugreifen. Als zusätzliche Sicherheit schützt er den Code noch mit einem persönlichen Passwort. Weitere Informationen auf den Checklisten des Bundesamtes.

Anbieter prüfen: Niemals blind zuschlagen. Bevor Kunden in einem Online-Shop einkaufen, sollten sie genau überprüfen, ob es sich dabei auch um einen seriösen Anbieter handelt. Jede gute Website enthält Hintergrundinformationen zum betreffenden Unternehmen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Zu prüfen ist auch, ob neben den elektronischen Kontaktdaten auch Adresse und Telefonnummern angegeben sind.

Verschlüsselte Daten: Online-Shopper sollten einer Übertragung von Kontonummern oder Passwörtern im Internet nur dann zustimmen, wenn der Anbieter die Daten verschlüsselt. Das erkennt man bereits am "https" in der Internetadresse. Oft erscheinen auch ein Sicherheitsschloss oder ein Schlüssel als Symbole in der Statusleiste.

Datensicherung: Bei technischen Schäden am PC dürfen Daten nicht verloren gehen. Deshalb sollten vor allem Informationen rund um Finanzen nicht nur auf der Festplatte, sondern auch auf anderen Speichermedien gesichert werden. Man kann diese Daten beispielsweise auf CD’s oder DVD's brennen, auf einem USB-Stick oder auf einer externen Festplatte zusätzlich speichern. Es ist sinnvoll, Bestellungen bzw. Rechnungen auch auszudrucken und aufzubewahren.

Zugangscodes sicher aufbewahren: Die verschiedenen Zugangsdaten wie Passwörter, PIN und TAN oder Chipkarten sollen keinesfalls auf dem Rechner abgespeichert. Dort könnten Sie von Eindringlingen aufgespürt und dann missbräuchlich verwendet werden. Besser ist es, sie auf Papier notieren und an einem sicheren Ort aufzubewahren. Zugangsdaten, die aus zwei Elementen bestehen (wie etwa Passwörter und PINs), sollten niemals gemeinsam aufbewahrt werden.

Kein Ausführen "aktiver Inhalte": Beim Surfen im Internet sollte der Browser generell so eingestellt sein, dass "aktive Inhalte" wie JavaScript oder ActiveX nicht automatisch ausgeführt werden. Diese können nämlich Sicherheitsprobleme mit sich bringen. Seriöse Onlineshops können auch dann genutzt werden können, wenn die Ausführung solcher aktiver Inhalte nicht gewünscht ist. So sollte etwa die Möglichkeit bestehen, auf Produktpräsentationen mit Java zu verzichten. Schutz vor Eindringlingen:: Beim Surfen im Internet wird generell empfohlen, eine Firewall und Virenschutzprogramme zu verwenden. Dies gilt auch für den Online-Einkauf, bei dem sonst schnell Viren, Trojanische Pferde oder Spionagesoftware auf Ihren PC gelangen können.

Andere Bestellmöglichkeiten nutzen: Ein guter Online-Shop bietet auch die Möglichkeit, Waren telefonisch oder per Fax zu bestellen. So lässt sich der Weg über das Internet umgehen, wenn er zu unsicher erscheint.

Achtung Phisher: Vorsicht ist geboten, wenn E-Mails eingehen, in denen der Kunde zur Aktualisierung seiner Kundendaten aufgefordert wird. So genannte Phisher versuchen auf diese Weise, ihn auf gefälschte Seiten von Unternehmen, etwa Banken, zu locken und ihm persönliche Informationen zu entlocken.

Zollbestimmungen beachten: Auch beim Internetkauf sind nationale Grenzen nicht ohne Bedeutung. Es kann sein, dass für im Ausland erworbene Produkte Einfuhrzölle entrichtet werden müssen. Manche Händler mit Sitz im Ausland schließen für Lieferungen nach Deutschland ein Umtauschrecht aus.

Veröffentlicht am 24. Januar 2007. (1941 Tage alt) in Ratgeber
 

„Stimmts, Opa“, sagte Anton gestern dicht an meinem Ohr, „das Leben ist ungerecht.“ „Und gefährlich, Alter!“, ranzte ich ihn wütend an. Der Kerl hatte mich aus dem schönsten Schlummer geschreckt.

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kussmann