Basteln: Salzteig
Leute mit Namensschildern aus Salzteig an der Wohnungstür sind Salzteig-Namensschild-Spießer. Das Kinderladen-Bastelmaterial Nr. 1 der 80iger und 90iger Jahre ist mega-out! Jedenfalls in den Augen heutiger Teenager.
Kleinen Kindern ist das egal. Für sie wäre es vielleicht das erste Mal, wenn sich Oma einen Nachmittag Zeit nimmt, um mit ihnen Salzteig anzurühren, zu formen, zu backen und zu bemalen. Es ist billiger als Kneten und kreativer als Backen. Weihnachtsbaumanhänger aus Salzteig sind ein nettes selbst gemachtes Geschenk für Eltern. Nur Vorsicht! Nicht den Teig kosten!
So geht Salzteig:
- 1 Tasse Mehl
- 1 Tasse Salz
- 8-10 Esslöffel Wasser
Alles gut verrühren, dann entsteht ein knetbarer Teig, der sich wie Knete formen oder ausgerollt wie Plätzchen ausstechen lässt.
Manche Bastler schwören darauf, den Teig mit Tapetenleim, einem Tropfen Speiseöl oder etwas Speisestärke statt Mehl zu verfeinern oder ihn mit Lebensmittelfarbe und Gewürzen anzupeppen, z.B. Zimt, Curry, Kakao oder Kaffeepulver. Kann man probieren, es geht aber auch so.
Soll das Salzteig-Erzeugnis aufgehängt werden, am besten vor dem Backen ein Loch hineinbohren. Notfalls lässt sich aber auch hinterher ein Haken ankleben.
Backen:
- Bei 150 Grad, Ofen vorheizen
- 30-45 Minuten backen
Verarbeiten:
- Auskühlen lassen
- Mit Wasserfarbe bemalen
- Mit Perlen, Federn oder Stoff (bei Figuren) bekleben
- Lackieren, kostbare Stücke beidseitig
- oder einfach mit Klarlack aus der Dose besprühen


