Welcher Tee für welches Kind?
Leider sind manche Kinder nur schwer für Tee zu begeistern. Sie greifen lieber zu Erfrischungsgetränken aus dem Kühlschrank. Der Winter ist eine gute Zeit, daran etwas zu ändern. An kalten, feuchten Tagen kommt eine heiße Tasse Tee schon eher infrage. Sie wärmt durch und ist gesund, weil Vitamine und Mineralstoffe, aber kein Zucker enthalten sind.
Ob die Geschmacksrichtung ankommt, ist auch eine Frage des Typs:
Für Ängstliche und Schüchterne: Lavendel und Melisse
Für Hyperaktive: Melisse, Lavendel, Fenchel mit Orangenblüten. Das wirkt ausgleichend und entkrampfend, macht aber nicht müde.
Für Morgenmuffel: Pfefferminze, Hibiskus, Hagebutte, Himbeer- und Brombeerblätter. Der frische Geschmack und die rote Farbe machen heiter.
Für Schlafmuffel: Baldrian, Kamille, Haferkorn und Fenchel, eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen. Oder aus der Thermoskanne am Bett.
Für Miesepeter: Hibiscus, Orangenblüten, Haferkorn, Passionskraut.
Für Lustlose und Schlappe: Heidelbeer-Vanille, denn der Eisengehalt vermindert die Müdigkeit und steigert die Leistungsfähigkeit.
Für Naschkatzen: Eine Kombination aus Früchten wie Johannisbeere, Heidelbeere, Hagebutte, Apfel, Orange, verfeinert mit Zimt, Zitronenmelisse und Anis. Das kommt süßen „Markengetränken“ nahe, Natürlich süß wirken auch süßholzhaltige Tees mit Honig-Vanille-Aroma, zum Beispiel Honeybush.
Für Teemuffel: Locken Sie sie ins Teegeschäft, lassen Sie sie an Kräutern und Früchten schnuppern, Farbe und Struktur betrachten. Mit dem Interesse kommt oft auch die Lust zum Probieren.
Quelle: „Gesunde Medizin“, 11/2006


